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"Jun Eun Ja Dance Company"
Aus Seoul, der Hauptstadt von Süd-Korea, kommt die "Jun Eun Ja Dance Company". Bei der Gruppe handelt es sich um Studenten der Universität Sungkyunkwan, einer Lehreinrichtung deren Wurzeln bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen. Ziel der Formation ist es, die koreanische Folklore in aller Welt bekannt zu machen und die Traditionen für die kommenden Generationen zu erhalten. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigen auf der Bühne eindrucksvolle Darbietungen, wie beispielweise den farbenprächtigen Fächertanz. Großer Wert wird insbesondere auf die "Hyangak Jeongjae", die einheimischen Tänze, gelegt.
Den Zusammenhang zwischen der koreanischen Kampfkunst "Taekgyeon" sieht man bei dem Tanz "Tal Jum". Viele Tanzschritte und Bewegungen sind identisch mit dieser alten Lehre. Ein weiteres Highlight ist der "Ilmu", ein "Jeongjaemu" (Hoftanz), der bei Banketten aufgeführt wurde. Dabei handelt es sich um einen Linientanz, der bei Konfuzianischen Ritualen vorgeführt wurde. Für die musikalische Untermalung sorgen traditionelle Musikinstrumente wie die "Janggu", eine doppelseitig bespannte, sanduhrförmige Trommel. Auf die rechte Seite wird mit einem Bambusstock geschlagen, um einen so genannten "tak"-Klang zu erzeugen; der Handballen hingegen wird auf dem linken Fell benutzt, um einen "kung"-Klang zu spielen. Diese Töne unterscheiden sich in Tonlage und Klangfarbe und sollen beim Zusammenklang die "Eintracht zwischen Mann und Frau" repräsentieren.
Die Republik Korea (allgemein Süd-Korea genannt) liegt in Ostasien und nimmt den südlichen Teil der koreanischen Halbinsel ein. Die einzige Landgrenze besteht zum nördlichen Nachbarn Nordkorea. Bis 1910 waren die beiden Länder der gemeinsame Staat Korea, wurden jedoch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in 1948 geteilt.
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